Projekt Ökoprofit – GfA Beitrag zum Klimaschutz

Die GfA wird sich an der sechsten Staffel des Zertifizierungsprojekts Ökoprofit der Stadt Düsseldorf beteiligen. Umweltdezernentin Helga Stulgies gab am 1. September 2016 den gemeinsamen Startschuss.

Insgesamt sind neun Unternehmen verschiedener Branchen beteiligt.

Ziel des einjährigen und vom Umweltministerium NRW geförderten Projektes ist die Ermittlung und Aktivierung vorhandener Einsparpotentiale im Bereich betrieblicher Ressourcen sowie die Energieeffizienz. Die GfA will damit einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig die eigene Ressourcenproduktivität steigern. Zudem soll die Belegschaft für das Thema sensibilisiert werden. Ein GfA-Team unter Leitung der Projektverantwortlichen Sabine Holz wird sich den notwendigen Aufgaben widmen.

 

Um Potenziale zu erkennen, wird im Zuge des Projektes anhand von Betriebsbegehungen in den teilnehmenden Unternehmen zunächst die Ist-Situation analysiert. Gemeinsam mit den Ansprechpartnern der Firmen fertigt ein Team von Fachleuten im Anschluss ein Umweltprogramm mit Verbesserungsvorschlägen an. Ergänzend zu den Vor-Ort-Terminen finden während der Projektlaufzeit acht themenbezogene Workshops statt. Dabei steht, neben der Wissensvermittlung zu Umweltthemen, auch der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern auf dem Programm.

 

Nach Erfahrungen aus den vorangegangenen Staffeln reichen die vorgeschlagenen Verbesserungen von geänderten Einstellungen an den Kühl- oder Heizanlagen bis hin zu ganzheitlichen Konzepten zur Gebäudeklimatiserung unter Verwendung zukunftsweisender Technologien und Komponenten. Bei den 50 Teilnehmern der letzten fünf Projektstaffeln von Ökoprofit ergaben sich zusammen im jeweils ersten Projektjahr Einsparungen von 30,8 Millionen Kilowattstunden Energie und damit 13.000 Tonnen Kohlendioxid. Dies entspricht zudem einer Kostenreduzierung von 2,6 Millionen Euro.

 

Die erfolgreiche Projektteilnahme wird für die GfA mit dem Ökoprofit-Zertifikat dokumentiert – ein wichtiger Zwischenschritt zur Einführung eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001.

Fotoquelle: © Landeshauptstadt Düsseldorf, Ingo Lammert

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