GfA bezieht neuen Gebäudekomplex

Bereits Ende 2018 wurde nach eineinhalbjähriger Bauzeit der neue Gebäudekomplex an der Wiesenstraße bezogen.

Einer der letzten großen Schritte war die Anbringung des GfA Logos an der nördlichen Gebäudeseite. Auf den 5.400 Quadratmetern sind seitdem die Bereiche Vertrieb, Produktmanagement, Konstruktion, Service, Musterbau sowie die allgemeine Verwaltung untergebracht. Auch die Geschäftsleitung hat zentral im Herzen des Bürogebäudes ihre Arbeitsplätze bezogen. Circa 80 der insgesamt 230 Mitarbeiter arbeiten damit nun auf der anderen Straßenseite. Verbunden sind die beiden Betriebsteile durch eine überdachte Fußgängerbrücke.

 

Optimale Arbeitsbedingungen

Ein freundliches und repräsentatives Foyer ist das Tor zur neuen GfA Arbeitswelt. Das Bürogebäude in Split-Level-Bauweise mit versetzt angeordneten Etagen bietet helle Räumlichkeiten und kurze Wege. Das Konzept des Gebäudes orientiert sich dabei zum einen an aktuellen Erkenntnissen der Arbeitswissenschaft und zum anderen an den individuellen Anforderungen von Kunden und Mitarbeitern. Praktisch umgesetzte Beispiele dafür sind die Schaffung einer Vielzahl von Besprechungsräumen sowie von Räumen für die konzentrierte Einzelarbeit. Das Konzept fördert in allen Bereichen die Kommunikation und Entscheidungsfindung. Die Infrastruktur ist auf dem letzten Stand und unterstützt die Arbeit optimal.

 

Raum für Innovationen – Forschung und Entwicklung

Die technische Entwicklung schreitet ständig voran. Die GfA hat das Ziel, neue Entwicklungen in innovative und marktgerechte Produkte zu überführen. Die Bauplanungen wurden daher von Anfang an darauf ausgerichtet, optimale Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung zu schaffen. Als Ergebnis ist eine neue F+E Halle mit einer Grundfläche von 2.100 Quadratmetern entstanden. Dort sind jetzt eine große Werkstatt, elektronische Prüflabors sowie flexible und skalierbare Flächen für den Test von Antrieben und Torsteuerungskomponenten entstanden. Die Simulation realer Einsatzbedingungen ist möglich. Anspruch ist, dass neue Entwicklungen sofort mit höchster Zuverlässigkeit an den verschiedenen Orten und Toren der Welt zum Einsatz kommen. Zur modernen Ausrüstung gehören beispielsweise Klimaschränke, Drehmomentprüfstände für alle Antriebsgrößen oder ein Testfeld mit verschiedenen Torarten. Unter anderem können damit diverse Stress- und Alterungstests durchgeführt werden.

 

Die F+E Halle schließt sich direkt an die Konstruktion an und erlaubt aufgrund kurzer Wege auch hier eine gute Zusammenarbeit von Konstrukteuren und Prüfingenieuren. Zusätzlich zahlen sich die räumliche Nähe zum Vertrieb, Service und Produktmanagement aus. Diese ermöglicht eine vernetzte Produktentstehung unter Berücksichtigung aller Kundenanforderungen sowie Einbeziehung der Kompetenzen aus den Teildisziplinen im Haus.

 

After Sales und technische Kommunikation

Auch der After Sales profitiert von den verbesserten Arbeitsbedingungen, der modernen Ausstattung und vor allem von den kurzen Wegen zu den angrenzenden Abteilungen. So sind zum Beispiel direkt neben dem Technischen Support die Kollegen des Produktmanagements tätig. Aktuelle Fragestellungen von Kunden und Anwendern werden nun direkt und unkompliziert diskutiert und fließen nach Bewertung und Wichtung in die Themenlisten der technischen Kommunikation ein. Beispielsweise können auf diese Weise die Beschreibungen in den Montageanleitungen oder der GfA+ App verbessert werden, indem auf bestimmte Sachverhalte expliziter eingegangen wird. Davon wiederum profitieren alle Kunden.

 

Schulungen

Produktschulungen sind essentieller Bestandteil der GfA Serviceaktivitäten. Diese finden bereits seit Dezember 2018 im neuen Gebäude statt. Die Räume sind heller und wurden mit größeren Leinwänden ausgestattet. Neueste Beamertechnik kommt zum Einsatz. Für den praktischen Teil der Schulungen wurde ein separater Raum eingerichtet. Dort können zwei Gruppen in konzentrierter Atmosphäre an den speziell konzipierten Schulungsmodulen arbeiten. Vermittelt wird daran der effiziente Umgang mit den GfA Produkten. 

 

Erweiterte Montagekapazitäten

Aufgrund gestiegener Antriebsstückzahlen und des Produktionsstarts des neuen Sektionaltor-ELEKTROMATEN SE 8.60 FU wurden auch die Fertigungskapazitäten ausgebaut. Eine neu gebaute Halle mit 1.240 Quadratmetern beherbergt drei neue Montagebänder. Damit kann zukünftig schnell und flexibel auf die weltweite Nachfrage reagiert werden.

 

Entscheidung im Sinne der Umwelt

Der neue Firmensitz ist als Passivhaus umgesetzt. Das bedeutet, dass eine Heizwärmeeinsparung von über 75 Prozent gegenüber einem herkömmlichen Neubau realisiert wird. Ziele sind der verantwortungsvolle Umgang mit knappen Ressourcen und dass ein angemessener Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Eine Solaranlage mit 720 Quadratmetern deckt außerdem circa 1/4 des Gesamtenergiebedarfs der GfA. Die Tiefgarage ist mit mehreren E-Tankstationen ausgestattet. Hier wird der Hybrid-Fahrzeugpool aufgeladen. Auch für Kunden stehen vor dem Bürogebäude zwei Parkplätze mit 22 Kilowatt E-Tankstelle zur Verfügung.

 

Fazit

Mit Fertigstellung des neuen Gebäudekomplexes ist die GfA für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Gleichzeitig ist die getätigte Investition ein Bekenntnis zum Düsseldorfer Firmenstandort. Das attraktive Arbeitsumfeld mit kurzen Wegen und hellen Räumen fördert die konzentrierte Arbeit und unterstützt die interne Kommunikation im Sinne der Kunden. Damit wurden optimale Grundlagen dafür geschaffen, dass auch weiterhin innovative und zuverlässige Produkte mit dem bekannten GfA Logo das Haus verlassen werden.

Zeitraffervideo der Bauarbeiten

 

 

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